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Hexen, Werwölfe und Untote
26/11/2014 - 31/12/2017
Plassenburg, Kulmbach

Angst und Aberglauben im Mittelalter und der frühen Neuzeit
Sonderausstellung des Scharfrichtermuseums Pottenstein

Was heute noch in Märchen, Sagen und Gruselgeschichten überliefert ist, betrachtete man vor einigen Jahrhunderten als Realität. Diese faszinierende Ausstellung führt Sie in eine Zeit zurück, in der das „Böse“ als existent begriffen wurde. Im Glauben der Menschen waren Vampire, Werwölfe, Hexen und Zauberei gegenwärtige Bedrohungen.

Beim Betrachten der Marterinstrumente, die zur „peinlichen Befragung“ von Angeklagten benutzt wurden, wird offenbar, was die Hexenverfolgung für Leid über Unschuldige brachte.Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Endecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen.

Wie wurde z.B. die Bestie vom Gévaudan erlegt, weshalb musste der letzte Großmeister des Templerordens auf dem Scheiterhaufen brennen, was hat es mit der unglaublichen Geschichte des Alchemisten von Kulmbach auf sich und wozu benötigte man eine Hexenflasche, die Hand eines Gehenkten oder einen Werwolfgürtel?

Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über den Scheiterhaufen, das Richtschwert und dem Teufelspakt bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick und Rezepturen zur Goldherstellung finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt.

Quelle: plassenburg.byseum.de