Mortiis – Some Kind Of Heroin

Mit „Some Kind Of Heroin“ legt der Norweger, der auf den bürgerlichen Namen Håvard Elefsen hört, sein neustes Werk vor. Und doch auch wieder nicht, handelt es sich hierbei doch um eine Remix-CD. Nun, bisher hatte ich Mortiis noch niemals bewusst wahrgenommen. Doch scheint mir, dass Mortiis so starke Songs hat, welche die Handschriften der einzelnen „Remixer“ nur verwischt erkennbar macht. Melodien stark rhythmisch betont bestechen durch ihre Vielfalt. Und bei einigen Songs höre ich dann doch den typischen Sound anderer Bands heraus (zugegeben: nicht beim ersten Reinhören).

„Some Kind of Heroin“ beinhaltet etliche Songs des Albums „The Grudge“ (Der Groll) neu verpackt (der eine oder andere wurde auch mehrmals unterschiedliche durch die Mangel gedreht). Da werkeln unter anderem so illustre „Gäste“ wie Funker Vogt, Gothminister und Girls under Glass herum. So bekommen die heftigen, manchmal zornig klingenden Mortiis-Songs einen neuen Touch. Die scheinbar einer schizoiden Phantasie entsprungenen Melodien verlieren dabei nichts von ihrer Sprengkraft. Für Zartbesaitete sind diese Stücke aber sicher nichts. Auf alle anderen wartet ein mitreißendes Album.

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