Absurd Minds – Serve or suffer

Kann man sich vorstellen, dass es diese Formation schon seit 1995 gibt? Die vormals nur als Heimstudioprojekt zusammenarbeitende Band um Stefan Grossmann steht nun auch schon zehn Jahre auf der Bühne. Seit dem letzten Album sind allerdings fünf lange Jahre vergangen. Nach solch langer Zeit der Abstinenz wurde es Zeit für „Serve or Suffer“. „Serve or Suffer“ – Dienen oder leiden. Über diesen Titel muss nachgedacht werden.

Auf dem vorliegenden Album haben die melodiösen Songs die Vorherrschaft. Ein gewisser EBM-Einfluss bleibt aber unverkennbar. Und die ebenfalls unverkennbare Stimme trägt die Texte mit unwahrscheinlich viel Gefühl, welches sich besonders stark beim Song „Interconnectedness“ (Vernetzung) ausdrückt. Eine stimmungsvolle Ballade. Kräftiger, treibend ist hingegen das Stück „Human Bomb“, welches sich zu einem Szenehit entwickeln könnte. Doch wird das die Hörerschaft entscheiden, denn die anderen Songs – auch wenn nicht explizit erwähnt – sind mit ihren tiefgründigen Texten durchaus geeignet, sich einen Spitzenplatz zu erobern. Und die elektronischen Arrangements schaffen eine angenehme Atmosphäre. Den Schlusspunkt des Albums markiert „Holier Than You”; einem starken Lied, zu welchem man sicher künftig in den Clubs oft tanzen wird.

Wer eher eine weiche Stimme und „ohrfreundliche“ Musik bevorzugt, dem sei „Serve or Suffer“ empfohlen. Übrigens auch für Ohren geeignet, welche sich nicht unbedingt einer Electro-Szene zugehörig fühlen.

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