A Life Divided – Virtualized

Man bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf – die Refrains von „Virtualized“, dem Debütalbum der Münchner Gruppe „A Life Divided“. Gleich der Opener „Critisize“ zeigt auf, womit man es die kommenden ca. 54 Minuten zu tun bekommt. Es folgt ein eigenständiger Mix aus (Nu-)Metal, Industrial und dazu die richtige Portion Keyboard und weitere Elektronikspielereien. „I am God“ empfängt einen mit brachialem Gewitter aus Gitarren und Drums, das, sobald verzogen, Raum läßt für klare Melodiebögen und einen angenehm frischen Refrain. Es geht aber auch ruhiger, wie die dahinschwebenden Stücke „Somebody“ und „Breathe“ zeigen. „Ignorance“ ist ein kurzer und dezenter Übergang zum heftigen „Pieces“ mit kraftvollem Double-Base-Einsatz. Bei „Unlike“ wiederum tut sich ein melodiöser Gang auf, flankiert mit einer undurchdringlichen Wand aus Gitarrenriffs und mit einem Geflecht kreativer Schlagzeugarbeit. Titel Nr. 10 ist eine fantastische Coverversion von Alphavilles Klassiker „Sounds like a melody“. Beim sphärischen „Heaven“ bewegt man sich wieder in ruhigeren Gefilden. Schnellstes Stück des Albums ist „No World Order“ bei dem das Wechselspiel von aggressiven Gitarren und melodischem Gesangspart überzeugt. „Only Night“, das letzte Stück des Albums hingegen ist ein düsteres Stück Elektronik mit ordentlich Melancholie. Dieses starke Debütalbum verläßt Euren CD-Spieler so schnell nicht wieder und verleitet zum Mitsingen – versprochen.

www.a-life-divided.de

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