Andy Lang – Ballads out of the blue

Oder „Gelebte Gegenseitige Inspiration“ Diese CD ist zwar schon vor 3 Jahren entstanden, aber erst seit wenigen Tagen besetzt diejenige meinen CD-Spieler. Irgendwie passend begleitet und bereichert mich die Musik von Andy Lang in der Vorweihnachtszeit und der Drang nach der Hatz des Alltags wieder ein paar Takte der CD zu genießen, ist unwiderstehlich. Nur 3 der insgesamt 16 Songs stammen nicht aus der Feder des oberfränkischen Priesters und Musikers. Die Texte befassen sich mit dem Seelenleben; mit Freud und Leid. Natürlich wird auch dem „Lord“ gehuldigt, aber die Art und Weise dürfte auch „Religionsverweigerer oder -abstinenzler“ in ihren Bann ziehen. Die keltische Harfe umschmiegt das Gehör mit samtweichen Tönen. So geschieht es, dass man bereits nach wenigen Klängen sich gerne in diesem Klangkosmos verliert. Andy Lang spielt dazu noch die Akustikgitarren und ist auch für die männlichen Vocals verantwortlich. Viele befreundete Musiker haben mitgeholfen und so erweitern z.B. auch Violine, Cello, Low Whistle, Bass und sogar ein Didgeridoo das Klangspektrum. Für meditative Stimmung sorgen die Instrumental – Stücke und jene, bei denen eine zarte gehauchte weibliche Stimme für mystische Momente sorgt.
„Ballads out of the blue“ wartet bei jedem Durchlauf mit neu zu entdeckenden versteckten Spielereien auf, so dass Langeweile hier so schnell nicht einkehrt. Andy Lang versteht es, bei den Zuhörern imaginäre traumhafte Szenarien entstehen zu lassen. Mit denen möchte man Eins werden – ganz so wie es Andys Stimme mit der keltischen Harfe zelebriert.

Weitere Details zum Musiker gibt es auf der Homepage: www.andy-lang.de

Empfehlenswert sind auch die Konzerte des sympathischen „Jungvaters“, bei denen die Interaktion mit den Gästen ebenso dazugehört, wie ein gemütlicher Plausch danach.

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