Terminal Choice – New Born Enemies

Terminal Choice haben das Rad mit „New Born Enemies“ sicherlich nicht neu erfunden. Industrial Rock, wie man ihn kennt. Aber auch wie man ihn mag. Ein Zugang zur Musik muss nicht gesucht werden. Vom ersten Hördurchgang erfasst der Hörer die von US-Bands geprägten harten Gitarrenriffs. Diese verschmelzen mit elektronischen Melodien und Sounds. Der charakteristische Gesang von Chris Pohl – seines Zeichens bekanntlich auch Mastermind der erfolgreichen Formation „Blutengel“ – runden das Paket ab und hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Terminal Choice haben sich entwickelt. Man klingt überaus professionell, wodurch aber auch etwas an eigener Identität eingebüsst wurde. „New Born Enemies“ – aus den 15 Songs stechen zwei Stücke besonders heraus. Einerseits der 80er-Jahre-Klassiker „Don´t go“, welcher in einem modernen, rockenden Gewand dargeboten wird, andererseits überraschenderweise eine Ballade. „Nothing“ – getragen von sanften Pianoklängen und einem entspannten Beat ist dies ein eher untypisches, dafür aber interessantes und für Abwechslung sorgendes Stück, welches am Schluss noch richtig rockt und ein gewisses Kopfnicken unvermeidbar macht.

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